KBV-Chef Andreas Gassen hat die neue Abklärungspauschale im Bereitschafts- und Notfalldienst verteidigt.

Es gehe hier nicht um eine Notfallbehandlung im Zwei-Minutentakt, wie von der Deutschen Krankenhausgesellschaft dargestellt, sagte er in einem Video-Interview mit KV-on. Die Abklärungspauschale wurde Gassen zufolge für Fälle eingeführt, wo Patienten mit Bagatellerkrankungen eine Notfallambulanz aufsuchen. Solche offensichtlichen Fälle könnten die Ärzte herausfiltern und diese Patienten zu einem niedergelassenen Arzt schicken, sagte Gassen und fügte hinzu: „Dafür haben wir dieses Instrument geschaffen, und ich halte das für sehr sinnvoll.“ In der Vergangenheit gab es dafür keine Vergütung. Gassen wies darauf hin, dass es nicht darum gehe, in kürzester Zeit Entscheidungen über gefährliche Grunderkrankungen zu treffen. Sobald ein Verdacht bestehe, dass eine ernsthafte Erkrankung vorliege, die sofort behandelt werden müsse, hätten die Ärzte selbstverständlich die Möglichkeit, die Patienten eingehender zu untersuchen. Diese Leistungen bekommen sie auch extra bezahlt.

 

Quelle: Gesundheitspolitischer Brief, 15./16. KW 2017

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