Ärzte sollen auf keinen Fall Honorar verlieren, wenn unter einer SPD-dominierten Bundesregierung die Bürgerversicherung realisiert würde.

In einem Gastbeitrag für die bei Springer Medizin erscheinende "Münchner Medizinische Wochenschrift" verspricht der Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Karl Lauterbach: "Eine einheitliche Honorarordnung wird insgesamt nicht zu weniger Mitteln für die ambulante Versorgung führen. Stattdessen treffen sich die Honorare in der Mitte: Bei den gesetzlich Versicherten werden sie steigen, bei den privaten Versicherten auf das gleiche Niveau sinken. Dem System wird kein Geld entzogen." Damit werde ein "großer Schritt" zur Überwindung der Zwei-Klassen-Medizin gemacht, deren Hauptursache die heute bestehenden Vergütungsunterschiede seien. Honorare sollten künftig nicht mehr abhängig von der Krankenversicherung, sondern vom Behandlungsbedarf sein. Sinnvoll erscheine eine Kombination aus Pauschalen, Einzelleistungsvergütungen und Qualitätszuschlägen. Auch Kostenerstattung könnte aus Transparenzgründen enthalten sein.

 

Quelle: Gesundheitspolitischer Brief, 8. KW 2017

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