Hart ins Gericht mit den Digitalisierungsbemühungen der Bundesregierung ging am Donnerstag der Bund der Steuerzahler (BdSt)

– bei der Vorstellung seines Schwarzbuchs "Die öffentliche Verschwendung 2017/18". Einen prominenten Schwerpunkt in dem Werk bildet die elektronische Gesundheitskarte (eGK). "Wahrscheinlich ist der teuerste Flop die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Seit 2006 gibt es sie – und die Versicherten sowie die Heilberufe sollten eigentlich davon profitieren. Doch von den anfänglichen Visionen sind lediglich Stammdaten auf der Karte übrig geblieben", wetterte BdSt-Präsident Reiner Holznagel in Berlin. "Bis zum Jahresende sind dann 1,7 Mrd. Euro investiert worden – und wir erhalten eine veraltete Technik. Bitter dabei ist, dass in den kommenden fünf Jahren weitere 1,5 Mrd. Euro investiert werden müssen. Dabei gibt es kostengünstige Alternativen. Die elektronische Gesundheitskarte ist aus unserer Sicht gescheitert", ergänzte Holznagel. Wie ein BdSt-Experte auf Nachfrage der "Ärzte Zeitung" sagte, seien in dem monierten Zeitraum insgesamt 450Mio. Euro direkte Steuergelder aus dem Bundeshaushalt an die gematik – und damit an die Betreibergesellschaft der eGK – geflossen. Weitere Informationen unter https://www.schwarzbuch.de/

 

Quelle: Gesundheitspolitischer Brief, 40. KW 2017

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