Im Streit um die Finanzierung von Zentren hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) den GKV-Spitzenverband und den Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) scharf kritisiert.

Die beiden Verbände hatten kürzlich die Vereinbarung über die besonderen Aufgaben von spezialisierten Zentren an Krankenhäusern gekündigt. Dies stehe „im krassen Widerspruch zu der von den Krankenkassen immer wieder geforderten Zentralisierung komplexer Krankenhausleistungen“, erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum am Freitag in einer Pressemitteilung. „Wer Spezialisierung will, muss dafür auch Geld in die Hand nehmen“, so Baum. Der GKV-Spitzenverband solle die Kündigung zurückziehen. „In keinster Weise gerechtfertigt ist die Behauptung der Kassen, dass die Voraussetzungen für die Anerkennung als Zentren mit der Vereinbarung abgesenkt worden seien“, so Baum. Ohne die Überführung in das neue Konzept würden bestehende Zentren aufgrund der gesetzlichen Vorgaben ab 2018 keine Zuschläge mehr erhalten.  Die DKG fordert deshalb die Länder auf, die Krankenhäuser nun als Zentren zu benennen. Zudem sollten Krankenkassen vor Ort sollten Vereinbarungen mit den Krankenhäusern schließen.

Quelle: Gesundheitspolitischer Brief, 40. KW 2017

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