Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) sowie der in MVZ arbeitenden Ärzte nimmt weiter zu.

„Wir sehen, dass strukturell die klassische Einzelpraxis seltener wird, während die Zahl der MVZ seit Jahren ansteigt“, sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes MVZ (BMVZ), Bernd Köppl, am Mittwoch auf dem Praktikerkongress des Verbandes in Berlin. So sei der Anteil der Ärzte in Einzelpraxen von 55% im Jahr 2010 auf 50,8% im vergangenen Jahr gesunken, während der Anteil der Ärzte in MVZ im gleichen Zeitraum von 6,5% auf 11,2% angestiegen sei. Auch die absolute Zahl der MVZ sei im vergangenen Jahr weiter angestiegen: auf 2.490. „Im Versorgungsstärkungsgesetz hat die Bundesregierung fachgruppengleiche MVZ ermöglicht“, so Köppl. Das habe zu einer verstärkten Gründungswelle vor allem durch Vertragsärzte geführt. Wurden 2014 noch 67 MVZ neu zugelassen und im folgenden Jahr 86, waren es im vergangenen Jahr 334. Insofern habe auch der Anteil der Krankenhaus-MVZ strukturell etwas abgenommen, erklärte Köppl. Aktuell seien 43% aller Medizinischen Versorgungszentren Vertragsarzt-MVZ, 38,8% seien Krankenhaus-MVZ und 18,2% lägen in der Trägerschaft von anderen Akteuren.

Quelle: Gesundheitspolitischer Brief, 38. KW 2017

 

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