Regionale Leitstellen und ein integriertes Notfallzentrum (INZ) sollen in Zukunft helfen, die Notfallversorgung vernünftig zu koordinieren.

Um die Notfall­einrichtungen zu entlasten, sollen die niedergelassenen Ärzte abends und an Samstagen Sprechzeiten anbieten. Diese Empfehlungen zur Neustrukturierung der Notfallversorgung hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) am Donnerstag in Berlin vorgestellt. Ziel des Konzeptes sei eine bürgernähere, bedarfsgerechtere, qualitativ bessere und zugleich auch kosteneffektivere Notfallversorgung, erklärte der SVR-Vorsitzende Ferdinand Gerlach. Denn viele Patienten, die die Notaufnahmen der Krankenhäuser aufsuchten, seien keine echten Notfälle. Ihnen könne beispielsweise durch einen niedergelassenen Arzt, einen Hausbesuch oder ein Palliativteam besser geholfen werden. Um die Patienten besser steuern zu können, schlägt der SVR die Einrichtung regionaler Leitstellen vor, die über eine bundeseinheitliche Rufnummer erreichbar sind. Das Neben­einander des Notrufs 112 und der Bereitschaftsdienstnummer 116117 entfalle damit.

 

Quelle: Gesundheitspolitischer Brief, 36. KW 2017

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