Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine Verordnung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zur Erhöhung des Pflege-Mindestlohns gebilligt.

Damit steigt dieser  bis Anfang 2020 in mehreren Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten. Derzeit beträgt der Mindestlohn-Satz für Pflegekräfte 10,20 Euro in Westdeutschland und 9,50 Euro im Osten. Zunächst soll der Betrag ab Januar 2018 von 10,20 Euro pro Stunde in West- und 9,50 Euro in Ostdeutschland auf 10,55 Euro beziehungsweise 10,05 Euro anwachsen. Ab 2019 sollen es dann noch einmal jeweils 50 Cent mehr sein, ab 2020 dann nochmals 30 Cent mehr. Von diesem Mindestlohn, der über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt, profitieren vor allem Pflegehilfskräfte. Die Lohnuntergrenze betrifft rund 908.000 Beschäftigte. Wenn Privathaushalte als Arbeitgeber fungieren, gilt der Pflege-Mindestlohn nicht, sondern der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von deutschlandweit derzeit 8,84 pro Stunde.

 

Quelle: Gesundheitspolitischer Brief, 28./29. KW 2017

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